Könige der Abraxa Gilde

Für alle Abraxaschüler stehen schließlich das menschliche Wesen und das menschliche Sein im Vordergrund. Seien es Hannes Pattas’ Momentaufnahmen der in sich ruhenden Bewegung, der organisierten, bejubelten Gewalt in all ihrem Esprit und Ausdruck, oder sei es der Illusionismus Tanja Zauners, die das menschliche Wesen immer wieder mit dem Unbegreiflichen und dem Nicht-Erfassbaren konfrontiert und seine wesentlichen Seinszüge präzise auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduziert. Seien es Gerhard Schmidbauers Variationen zum Thema der Polarität, die Einheit und Spaltung beinhaltet, die er an Formen der Beziehung und der Bezugnahme koppelt und mit verschiedensten Mitteln auf dem weit reichenden Spektrum der menschlichen Daseinsgelegenheiten ausbreitet, oder seien es Sebastian Gärtners der Isolation ausgelieferte Gestalten, die sich immer wieder mit sich selbst konfrontiert sehen müssen, bis ihre Reduktion soweit fortgeschritten ist, dass ihre letzten Individualitätsreste nur noch im Entstehungsgedanken auszumachen sind.

Die thematischen Verknüpfungen innerhalb der Gilde erreichten im Laufe ihres noch jungen Bestehens die verschiedensten Ausformungen in der gemeinsamen künstlerischen Tätigkeit, welche eine tragende Säule des Gruppenwesens darstellt. Gemeinsame Quartals- und Jahresthemen sowie monatliche Zusammenkünfte im Plenum tragen ebenso zum Fundament der Gruppe bei, wie gemeinsame Symposien, Ausstellungen, Präsentationen, Schrifterzeugnisse, Diskussionen und Aktionen.

Winterkönig Han
378 p.i.d.m.



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